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Alles unter Dach und Fach

Meinl führt sein komplettes Sortiment in einer Produktdatenbank zusammen

Website? Hat doch jeder. Produkte darstellen, präsentieren, verkaufen? Kein Thema – meint man. Für die Firma Roland Meinl Musikinstrumente aus dem mittelfränkischen Gutenstetten war das dann doch irgendwann eines, denn: Wie sollten sie 20.400 unterschiedliche Produkte aus 127 verschiedenen Produktarten und acht Marken einheitlich, attraktiv und leicht auffindbar auf einer Website präsentieren!? Eine Produktdatenbank für den Mittelstand entwickeln, das wollten wir schon lange. Hier kam die Chance – und uns eine Idee.

... lässt den Verstand links liegen und geht direkt in die Seele, heißt es.

Das Thema Musik ist ein emotionales. Auch rund ums Musikmachen sind viele Aspekte wichtig – das Instrument und dessen Klang, seine Herkunft oder das Material, aus dem es hergestellt wurde. Musikinstrumente erzählen Geschichten, schon bevor man Töne aus ihnen lockt. In der Marketingsprache heißt das: viel Content.

Rhythmus ist eine Lebensart.

Bill Saragosa
Artist bei Meinl


Den Verstand zusammentrommeln

Die Herausforderung: Wie gestaltet man eine Produktdatenbank so, dass dieser Content, sprich zehntausende Produkte mit zahlreichen Spezifikationen und alle jeweils dazugehörenden Hintergrundinfos einheitlich präsentiert werden? Die Emotionalität und die Philosophie des Produktes auch abgebildet wird? Die Frage geht noch weiter: … und der Nutzer trotzdem in Sekundenschnelle das findet, was er sucht?

Die Antworten richtig dirigieren

Der Content ist also so in der Datenbank "zu verstauen", dass er bei Bedarf schnell abrufbar ist. Spätestens jetzt kommt der Verstand ins Spiel – schließlich möchte Meinl die Instrumente ja verkaufen. Dazu müssen sie für den Kunden im Netz auffindbar, präsentabel gestaltet sein und Fragen rund um das Produkt beantwortet werden – schnell und präzise.

Meinl gibt den Ton an

Nächstes Problem: Die Websites von Meinl und seinen sechs Töchtern waren uneinheitlich programmiert, die Schnittstellen veraltet und technisch nicht zusammenzuführen. Knapp 130 Produktarten – von Klangschale über Cajon bis hin zu Becken und Gitarre – gab es in so vielen Spezifikationen, dass es bisher unmöglich schien, diese in einer Datenbank einheitlich zu präsentieren. Beispiel: Sind beim Schlagzeugbecken der Typ, der Durchmesser und die Bronze-Legierung die relevanten Auswahlkriterien, so sind es bei der Conga das Fell, die Größe und die Holzart oder bei der Klangschale das Gewicht, die Form und der Anwendungsbereich. Genau diese Merkmale sind für den Kunden aber wichtig. Wie also einheitlich abbilden?

In die Meisterklasse aufsteigen

Wo andere finanzierbaren Produktdatenbanken spätestens jetzt aussteigen, die Suchfunktion scheitert und der Kunde aufgibt, weil sich das Foto nicht aufbaut – hat rund 300 Arbeitsstunden später ercas eine Lösung gefunden.

Die zeigen wir Ihnen hier.


Wir haben es geschafft, eine Technologie, die eigentlich nur für die "Großen" am Markt bezahlbar ist, für den Mittelstand nutzbar zu machen.

Adrian Schmolzi
Head of IT bei ercas. die agentur

Pimcore gibt den Takt vor

Auf der Basis von Pimcore ist es uns gelungen, eine Datenbank zu programmieren, die die über 20.000 unterschiedlichen Produkte sämtlicher Meinl-Marken einheitlich präsentiert und trotzdem individuell darstellt. Dazu sind in der Meinl-Produktdatenbank jetzt 2,5 Mio. Bilder und einige 100 Videos enthalten, samt Geschichten und Hintergründe zur Herkunft der Materialien sowie soziale Aspekte der Produktion. Jetzt herrscht Einheit in der Vielfalt.

Professionell improvisiert – Suchtechnologie wird bezahlbar

Das Besondere: ercas hat die Suchmaschine "Elastic Search" in die Datenbank implementiert. Diese Technologie war bisher zu teuer – und damit eigentlich nur für die "Großen" am Markt bezahl- und "handle"-bar. Nun ist sie auch für mittelständische Unternehmen nutzbar. Die Suchfunktion liefert dem Kunden ein Ergebnis in Millisekunden, inklusive Fotos, Videos oder Klangbeispielen, Stories und Infos über das Produkt oder den Musiker. Die Individualität jedes einzelnen Produkts kann dargestellt werden – in einer Datenbank. Das ist effiziente Kaufberatung mit emotionalem Rundumservice.

Tataaa! Suche mit Filter und schnellem Ergebnis

Was heißt das jetzt konkret für die Kunden, die die Meinl-Website besuchen? Die geben das gewünschte Produkt in die Suchfunktion ein – und finden blitzschnell, was sie suchen. 900-g-Klangschale für den Therapieeinsatz? 28-Zoll-Gong Made in Germany? Ob Biographie von Gino Banks oder die Gitarre von Javier Reyes – über die Filtersuche schnell gefunden. Das Produkt wird samt Foto und Spezifikationen angezeigt, bei Interesse können zusätzliche Infos wie Videos, Klangaudios oder Hintergrund-Stories abgerufen werden. Ohne lästige Lade- und damit ohne Wartezeit, denn Fotos, Videos und Audios liegen in allen Größen, Skalierungen und Ausspielformaten im Backend bereit – dafür hat unser Agenturserver rund zwei Wochen lang gerechnet …

Solo spielen – System selbst warten

Bevor Sie fragen: Nein, Pflege und Wartung liegen nicht bei uns. Die neue Produktdatenbank kann von der Firma kostensparend selbst gepflegt werden. Die Benutzeroberfläche von Pimcore ist selbsterklärend und klar – und erlaubt es dem Kunden, sein System jederzeit selbst zu bearbeiten, zu warten, zu ergänzen oder zu erweitern.

Die in unserem Haus entwickelte Produktdatenbank hat einen großen Vorteil für den Kunden: Dank der benutzerfreundlichen Oberfläche von Pimcore kann sie vom Unternehmen selbst bearbeitet, gewartet, ergänzt oder erweitert werden.

Adrian Schmolzi
Head of IT bei ercas. die agentur

Sie brauchen eine Datenbank, die die Diversität Ihrer Produkte einheitlich präsentiert, ohne sie über einen Kamm zu scheren? Wir schaffen Einheit in der Vielfalt.

Ihr Datenbank-Dirigent

Alexander Schwirjow

Web Developer

+49 9131 81288-0

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